Weg zwischen Leine und Lokhalle freigegeben
„Mit kleinem Geld viel erreicht“ (v.l.): Bürgermeister Wilhelm Gerhardy (CDU), Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD), Landschaftsarchitektin Johanna Sievers, GWG-Geschäftsführerin Ursula Haufe, Bürgermeisterin Helmi Behbehani (SPD). Foto: Wenzel

Weg zwischen Leine und Lokhalle freigegeben

Göttingen. Politik und Verwaltung versprechen sich viel vom freigegebenen Weg zwischen Leine und Lokhalle. 250 000 Euro wurden investiert, um das Areal langfristig aufzuwerten. Etwa die Hälfte entfällt auf die Gestaltung und den Ausbau des Weges.

Parallel zur Pflasterung und Beleuchtung des Verbindungsweges, der den provisorischen Trampelpfad ersetzt, wurde eine Zufahrt von der Kasseler Landstraße zum Lokhallengelände gebaut. Zudem wurden die Parkplätze der Volkshochschule hinter das Gebäude verlegt und der Bewuchs vom gesamten Gelände entfernt. Faktisch habe man eine Verbindung vom Schützenplatz mit seinen Parkflächen zur Lokhalle geschaffen, dadurch auch die S-Arena mit Bahnhof und Innenstadt verbunden. Die Beleuchtung der gesamten Strecke soll hier ein neues Sicherheitsgefühl vermitteln. Die Sperrung für den Durchgangsverkehr auf der Carl-Zeiss-Straße gehört zum Konzept. „Hier wurde mit kleinem Geld viel erreicht“, sagte Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler während der Eröffnungsfeier. Im Frühjahr gehe es weiter; dann sei der Probebetrieb eines Biergartens auf der angrenzenden Rasenfläche im Leinepark geplant. Er sei überzeugt, dass dieses Angebot vom Publikum angenommen werde. Laut Ursula Haufe, Geschäftsführerin der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung, sei man mit möglichen Betreibern im Gespräch. Im April solle die Saison beginnen – vergleichbar mit Außengastronomie, wie man sie aus Süddeutschland kennt. ms

Authored by: Maren Iben