Neujahrsempfang der Gemeinde Friedland
„Die Gemeinde Friedland ist schon etwas Besonderes“: Andreas Friedrichs. Foto: Wesche

Neujahrsempfang der Gemeinde Friedland

Friedland. „Man weiß nie, was daraus wird, wenn die Dinge verändert werden. Aber weiß man denn, was daraus wird, wenn die Dinge nicht verändert werden?“ Mit diesen Worten eröffnete Friedlands Bürgermeister Andreas Friedrichs den Neujahrsempfang der Gemeinde.

Er dankte den Mitwirkenden in Friedland für deren persönlichen Beitrag zum Gelingen der Gemeinschaft. „Die Gemeinde Friedland ist schon etwas Besonderes.“ Ein europaweit wahrgenommenes Museum, der Integrationspreis des Landes Niedersachsen und der Katharinenpreis seien nach Friedrichs Aussage nur ein Teil der Beweise, dass Friedlands außergewöhnliches Engagement auch nach außen strahlt. „Das alles geht aber nur, wenn viele Räder ineinander greifen“, betont er. Dabei habe man in der Gemeinde das Glück, dass sich „die Ortsräte, der Gemeinderat und viele andere Einrichtungen im Wesentlichen an den Bedürfnissen der Menschen orientieren.“ Dank sprach Friedrichs den Helfern aus, die sich um Integration im und um das Grenzdurchgangslager kümmerten. Auch dankte er der Ortschaft Friedland für „die entgegengebrachte Toleranz gegenüber den vielen Flüchtlingen“. Er ehrte den Helferkreis aus Klein Schneen und Ballenhausen, der mit „Gebäudekapazität und viel Leidenschaft über ein halbes Jahr lang tatkräftig und zum Teil weit über seine Möglichkeiten geholfen, gekocht, gebacken, gewaschen und gespielt“ habe. Friedrichs Ausblick auf das neue Jahr: Knapp acht Millionen Euro sollen in Projekte und Maßnahmen investiert werden – von einem Baugebiet in Groß Schneen über Investitionen im Bereich der Wasserversorgung bis zum Umbau des Sporthauses Groß Schneen und der Sportbedarfsstätte Friedland. sw

Authored by: Blick Redaktion