80 Jahre Metallbau Senge
80 Jahre Metallbau Senge: Roderich Senge (r.) begrüßt die Gäste – neben ihm seine Kinder Maximilian und Carolin Senge sowie Lebenspartnerin Sandra Kleibrink. Foto: Hartwig

80 Jahre Metallbau Senge

Göttingen. Auftraggeber aus der Industrie, der öffentlichen Hand, Genossenschaften und Privatleute gehören zum Kundenkreis, für den Metallbau Senge tätig ist. „Hauptsächlich sind wir regional unterwegs“, sagt Roderich Senge. Er ist Geschäftsführer im Familienunternehmen am Wagenstieg 10a, das am 24. März sein 80-jähriges Bestehen gefeiert hat.

400 Gäste waren zur Veranstaltung eingeladen. Neben der Vorstellung einer Mitarbeiter-Galerie und einer Unternehmens-Chronik gaben einige Lieferanten Einblick in ihr Können, und auch eine Ausstellung von Meisterstücken der Geschäftsführer zog das Interesse der Besucher auf sich. Den Grundstein zum Betrieb hat 1917 Wilhelm Senge gelegt. „In den ersten Jahren waren wir eine Schlosserei“, erinnert sich Roderich Senge und zeigt Arbeiten aus dieser Zeit, die in Stadt und Region zu sehen sind: Die Sartorius-Gedenktafel ist darunter, aber auch das Turmkreuz St. Godehard samt Kugel, der geschmiedete Kreuzgang St. Norbert im Grenzdurchgangslager Friedland oder auch zwei Priesterleuchter für die Katholische Kirche St. Michael.

Burchard Senge übernahm den Betrieb 1963. „Mein Vater leitete das Unternehmen durch die Umwälzung im Bauhandwerk, die ab 1970 zu spüren war. Es entstanden neue Schulen, und größere Firmen ließen sich in der Innenstadt nieder. In diesem Aufschwung wurden neue Baugebiete erschlossen, was zur positiven Auftragssituation unseres Betriebes beitrug“, erinnert sich Roderich Senge. Er selbst gründete 1991 die Metallbau Senge GmbH, und fokussierte das Unternehmen, neben einer generellen Erweiterung des Leistungsspektrums um Fenster-, Türen- und Fassadenfertigung, auf die Bereiche Aluminium und Brandschutz. Aktuell besteht das Team aus 30 Mitarbeitern; Auszubildende (fünf derzeit) komplettieren das Personal. Roderich Senge: „Wir bilden für den eigenen Betrieb aus, denn auf dem freien Markt sind gute Fachkräfte schwer zu finden.“ mah

Authored by: Markus Hartwig