Dicker Turm der Plesse kann noch nicht verputzt werden
Der Dicke Turm der Burg Plesse ist immer noch „verpackt“. Foto: Wenzel

Dicker Turm der Plesse kann noch nicht verputzt werden

Bovenden. Noch immer ist der Dicke Turm der Burg Plesse eingerüstet und mit Planen „verpackt“. Der für April vorgesehene Baubeginn nach der Winterpause verzögert sich, wie das Staatliche Baumanagement Südniedersachsen mitteilt. Grund: Es ist noch zu kalt für Putzarbeiten.

Der größte Teil der Instandsetzungsarbeiten im Innen- und Außenbereich habe schon im vergangenen Jahr fertiggestellt werden können, teilt die Behörde mit. Nicht so der Außenputz. Diese Arbeiten waren wegen der früh einsetzenden niedrigen Außentemperaturen im vergangenen Jahr verschoben worden und sollten eigentlich im April wieder aufgenommen werden. Allerdings „war die Witterung in den vergangenen Wochen nicht auf unserer Seite“, so Behördenleiter Marcus Rogge: „Temperaturen dauerhaft deutlich über fünf Grad Celsius sind notwendig um eine fachtechnische Ausführung zu gewährleisten.“ Nun gehen die Baufachleute davon aus, dass die Putzarbeiten an der Außenmauer des dicken Turms Mitte Mai starten können. Der Außenputz bestehe aus natürlich-hydraulischem Kalk und werde in mehreren Lagen aufgebracht, erklärt Baugruppenleiterin Anett Janiszewski. „Zwischen den einzelnen Lagen sind mehrwöchige Trocknungsphasen einzuhalten, sodass voraussichtlich Anfang August die Putzarbeiten abgeschlossen sein werden und das Gerüst wieder entfernt wird.“ Dass sich das Facelifting des Bovender Wahrzeichens nun zum zweiten Mal verzögert, liegt unter anderem auch daran, dass das Mauerwerk stärker zerstört war, als gedacht. Dadurch verzögerten sich nicht nur die Sanierungsarbeiten, sondern sie wurden auch teurer als vorgesehen: Janiszewski gibt die Mehrkosten mit rund 45 000 Euro an. be

Authored by: Blick Redaktion