Haßmann behält die Goldene Peitsche
Den Blick schon auf das nächste Hindernis gerichtet: Felix Haßmann und Balance sind im wichtigsten Springen des Burgturniers nicht zu schlagen. Foto: Pförtner

Haßmann behält die Goldene Peitsche

Nörten-Hardenberg. Der 31-jährige Felix Haßmann hat zum zweiten Mal in Folge den Großen Preis um die Goldene Peitsche gewonnen. Er darf die handgefertigte Gerte mit dem goldenen Keilerkopf behalten.

Das gab es erst zweimal in der Geschichte der Goldenen Peitsche. Dafür muss der Preis entweder zweimal in Folge oder insgesamt dreimal gewonnen werden. Das haben vor Haßmann nur Hans Günter Winkler (1978) und Denis Lynch (2015) geschafft. Für jeden Gewinner wird ein Ring mit eingraviertem Namen um den Wanderpreis gelegt. Bei Haßmann ist es ganz besonders: Seine goldene Peitsche ziert nur sein eigener Name, er hat 2016 die neue Goldene Peitsche als Erster gewonnen. „Das ist der erste Sieg in einem großen Preis für Balance, das Pferd hat noch nicht so viel Erfahrung“, sagt er. Die zehnjährige Fuchsstute, die er schon als Fohlen gekauft habe, trug ihn souverän durch den Umlauf, legte im Stechen eine Runde hin, die einfach nicht zu toppen war. „Das ist sensationell“, freut sich der 31-jährige Westfale über den Sieg, mit dem er am Hardenberg Geschichte schreibt.  Und auch Simone Blum, die als Zweite im Stechen direkt eine schnelle Zeit mit ihrer Stute DSP Alice vorlegte, ist höchst zufrieden: „Ich bin unglaublich stolz auf mein Pferd, die Stute ist sehr schnell“, sagt die aktuelle Deutsche Meisterin. Die ersten beiden Tage seien nicht so gut gelaufen, „wir hatten anfangs Schwierigkeiten mit der Kulisse“, erklärt die Amazone. „Aber heute hatten wir die Nerven im Griff.“  Das ganze Wochenende die Nerven erfolgreich im Griff hatte auch der erst 21-jährige Amerikaner Michael Hughes, der es mit Hengst Zerlin M auf den dritten Platz in dem internationalen S-Springen (1,60 Meter) schaffte. „Ich war zum ersten Mal hier“, erzählt der junge Reiter, der die Atmosphäre am Hardenberg als „amazing“ bezeichnet. Ihm folgten in der Platzierung zwei Amazonen: Laura Klaphake, die einen Ehrenpreis als beste Nachwuchsreiterin erhielt, und Meredith Michaels-Beerbaum mit ihrem Nachwuchstalent Daisy. hsw

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Authored by: Blick Redaktion