Kultusministerin Heiligenstadt besucht Elternhaus
Anregungen im Gepäck (v.l.): Uwe Rosenberg (Elternhaus), Dagmar Hildebrandt-Linne, Frauke Heiligenstadt, Otfried Gericke. Foto: r

Kultusministerin Heiligenstadt besucht Elternhaus

Göttingen. Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt hat das Elternhaus an der Universitätskinderklinik besucht. Bei einem Rundgang durch das Haus erläuterten Otfried Gericke vom Vorstand des Vereins und die Geschäftsführerin Dagmar Hildebrandt-Linne das Konzept des Hauses.

So können die Eltern, während ihr Kind in der Klinik liegt, nicht nur in unmittelbarer Nähe ihres Kindes übernachten, sondern finden in den psychosozialen Fachkräften des Elternhauses Ansprechpartner für alle sie bedrängenden Fragen. Auch dürfen die kranken Kinder, wenn der Arzt es erlaubt, mal für Stunden „Urlaub von der Station“ machen und im Elternhaus nach Herzenslust spielen. Die Ministerin zeigte sich besonders von den vielen Nachsorgeangeboten beeindruckt, so Dagmar Hildebrandt-Linne: Angefangen von Gesprächsgruppen für ehemals an Krebs erkrankte Jugendliche und junge Erwachsene über Jugend- und Familienfreizeiten bis hin zu Wochenenden für verwaiste Familien oder Geschwister. „Ich konnte mich bei meinem heutigen Besuch des Elternhauses davon überzeugen, welch hervorragende und wichtige Arbeit hier geleistet wird“, betonte Frauke Heiligenstadt. Für den Krankenhausunterricht stelle ihr Ministerium „jedes Schuljahr in Niedersachsen rund 3000 Lehrerstunden zur Verfügung“. Auch über die Themen Hausunterricht und den sogenannten Nachteilsausgleich sei „sehr offen gesprochen“ worden, so Heiligenstadt. „Die Anregungen und Hinweise nehme ich mit“, betonte die Kultusministerin. r

Authored by: Blick Redaktion