Ambulantes Hospiz: 18 Helfer ausgebildet
Menschen begleiten: Mitglieder der Hospizleitung und die 18 ausgebildeten Helfer. Foto: r

Ambulantes Hospiz: 18 Helfer ausgebildet

Göttingen. Das Ambulante Hospiz an der Lutter hat 18 neue ehrenamtliche Hospizhelfer. In den Räumen des Hospizes fand der feierliche Abschluss der zehnmonatigen Ausbildung statt.
Die Kursteilnehmer im Alter zwischen 37 und 71 Jahren kommen aus ganz unterschiedlichen Lebenssituationen und Berufen. Im Befähigungskurs wurden sie auf diese besondere Begleitung vorbereitet. Neben der persönlichen Auseinandersetzung mit den Themen Verlust, Sterben und Tod wurden grundlegendes Wissen über Phasenmodelle der Krisenbewältigung vermittelt und Kommunikationsmöglichkeiten dargestellt.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Ambulanten Hospiz sind befähigt, Menschen zu begleiten, sie im Alltag zu unterstützen, zu trösten und oft genug einfach da zu sein. Das Angebot richtet sich auch an betroffene Angehörige. Die Einsätze finden im häuslichen Umfeld der Erkrankten, in Alten- und Pflegeeinrichtungen, im stationären Hospiz sowie im Krankenhaus statt. Die Ausbildung umfasst 100 Stunden; durch die Schulung führten Manuela Brandt-Durlach, Leiterin des Ambulanten Hospiz, und Diakon Klaus Gottschalt. Ab August gibt es einen neuen Kurs. Interessierte können sich im Ambulanten Hospiz informieren und anmelden. Bereits seit 1992 begleitet das Ambulante Hospiz an der Lutter Schwerstkranke und Sterbende sowie deren Angehörige. Mit über 80 ehrenamtlichen Mitarbeitern ist es ein Angebot für Menschen in Göttingen, das das Netzwerk im häuslichen Umfeld stärkt. Die Unterstützung durch den Ambulanten Hospizdienst ermöglicht es Menschen, trotz weit fortgeschrittener Erkrankung in ihrem Zuhause zu bleiben. Der Einsatz der Ehrenamtlichen ist für Betroffene grundsätzlich kostenfrei. Die Deckung der Kosten geschieht zum großen Teil durch Spenden. r

❱❱ Der nächste Ausbildungskurs beginnt im August. Informationen und Anmeldung: 05 51 / 3 83 44 11

Authored by: Blick Redaktion