ASC präsentiert „Momo“ als Sommerballett
In einer liebevoll und in Eigenregie gebauten Kulisse und ebenfalls fast vollständig in Eigenleistung genähten Kostümen verzauberten die Darstellerinnen 400 Zuschauer mit anmutigem, klassischem Ballett. Foto: r

ASC präsentiert „Momo“ als Sommerballett

Göttingen. „Ihr habt Momo nicht vertanzt, sondern er-tanzt!“, so die Worte des ASC-Präsidenten Rainer Bolli nach der zweiten Vorstellung des ASC-Sommerballetts „Momo“ in der Sparkassen-Arena. Lobende Worte, als krönender Abschluss eines langen Tages. Dieser begann für die 160 Tänzerinnen sowie einen Tänzer des ASC 46 nämlich bereits um 9 Uhr mit Licht- und Stellprobe.

Bereits ab 13 Uhr füllte sich das Foyer der Sparkassen-Arena zunehmend für die erste Vorstellung und hinter den Kulissen stieg das Lampenfieber. Um 14 Uhr ertönten dann die Klänge der Ouvertüre (Turlough O Carolan „Madam Maxwell“), und rund 80 Tänzerinnen im Alter von sechs bis 80 Jahren standen in den Startlöchern für ihren großen Auftritt. In zwei Akten über insgesamt 90 Minuten erzählten die ASC-Balletttänzerinnen die Geschichte von „Momo“, dem kleinen Mädchen, das gegen eine Übermacht von Zeitdieben kämpft, um den Menschen ihre gestohlene Zeit zurückzubringen. In einer liebevoll und in Eigenregie gebauten Kulisse und ebenfalls fast vollständig in Eigenleistung genähten Kostümen verzauberten die Darstellerinnen 400 Zuschauer mit anmutigem, klassischem Ballett, energiegeladenem Modern Dance und mitreißendem Stepptanz. Von Momo über Beppi, Gigi, Fusi und der grauen Dame bis zu den Stundenblumen oder den Agentinnen ernteten nach der Vorstellung alle Rollen tosenden Applaus und Jubelrufe. r

Authored by: Blick Redaktion