Markige Worte in Richtung Berlin
Die Bundespolitiker bekommen einiges vom Kreishandwerksmeister zu hören (vorn, v.l.): Andreas Gliem, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, sowie die Bundestagsabgeordneten Fritz Güntzler (CDU) und Thomas Oppermann (SPD). Foto: Mischke

Markige Worte in Richtung Berlin

Göttingen. Rund 600 Vertreter aus Politik und Wirtschaft trafen sich an der Sternwarte Göttingen zum Sommerfest der südniedersächsischen Wirtschaft. Gesprächsthema war vor allem die anstehende Bundestagswahl.

Die Kreishandwerkerschaft Südniedersachsen hatte in diesem Jahr die Federführung bei der Organisation des Festes – eine Gemeinschaftsveranstaltung der Kreishandwerkerschaft, der Industrie- und Handelskammer Hannover sowie dem Arbeitgeberverband Mitte.  Gekommen waren neben der Präsidentin der Universität Prof. Ulrike Beisiegel als Gastgeberin, Landrat Bernhard Reuter und Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler sowie viele gestandene Unternehmer aus der Region. Zudem hatten sich mit dem Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, und dem CDU-Bundestagsabgeordneten Fritz Güntzler (CDU) Gäste aus der Bundespolitik angesagt. Kreishandwerksmeister Christian Frölich nutzte diese Gelegenheit und richtete einen Appell sowie markige Forderungen an die Vertreter aus der regionalen Wirtschaft und natürlich an die anwesenden Bundestagskandidaten. „Schaffen Sie für uns als diejenigen, die für Arbeitsplätze und Steueraufkommen sorgen, Rahmenbedingungen, mit denen wir sinnvoll handeln können“, sagte Frölich.

Er machte sich stark für weniger Vorschriften auf Bundesebene. Und forderte zudem von der Bundespolitik ein klares Bekenntnis zur dualen Ausbildung und finanzielle Unterstützung für berufliche Aus- und Weiterbildung in gleicher Weise, wie dies für akademische Ausbildung geschehe. Auch die Infrastruktur war ein Thema: „Sorgen Sie für eine flächendeckende digitale Infrastruktur mit leistungsstarken Breitbandnetzen, und verstetigen Sie die Investitionen in die Verkehrswege”, so Frölichs Forderung. bm

Authored by: Blick Redaktion