Neue Oberin: Nicole Zimmer leitet DRK-Schwesternschaft Georgia Augusta
Legt Wert auf Menschlichkeit und Unabhängigkeit: Nicole Zimmer. Foto: Iben

Neue Oberin: Nicole Zimmer leitet DRK-Schwesternschaft Georgia Augusta

Göttingen. Seit dem 1. Juni ist Nicole Zimmer als neue Oberin der DRK-Schwesternschaft Georgia Augusta tätig. Die 52-Jährige folgt auf Ulrike Gideon, die die Schwesternschaft seit 2011 leitete.
Bundesweit sind 33 Schwesternschaften im Einsatz – unter anderem mit dem Ziel, sich für die Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen einzusetzen. Dabei werden die berufsethischen Grundsätze des DRK (Deutsches Rotes Kreuz) – unter anderem Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Freiwilligkeit und Universalität – berücksichtigt. „Wir handeln völlig unabhängig und neutral, im Sinne der Gesundheit“, so Zimmer.

Ein Teil des Pflegepersonals in der Kinderklinik und einigen anderen Einrichtungen der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) wird von der DRK-Schwesternschaft Georgia Augusta, die es in Göttingen seit 90 Jahren gibt, gestellt. Zudem gibt es eine Besonderheit: „Göttingen ist nur einer von zwei Standorten in ganz Deutschland, der eine Fachschwesternschaft für Kinderkrankenpflege unterhält“, erläutert Zimmer. Und auch die sozialmedizinische Nachsorgeeinrichtung „Fazit“ ist als ambulante Einrichtung ein Teil der DRK-Schwesternschaft Georgia Augusta.  Die Mitglieder der Schwesternschaft sind nicht nur in medizinischen Einrichtungen und der Kinderkrankenpflege in Göttingen tätig. „Aktuell befinden sich einige von uns im Auslandseinsatz, um Hilfsprojekte zu unterstützen“, verrät Nicole Zimmer. Generell achteten sie, die beiden Unterrichtsschwestern sowie alle anderen Mitglieder, darauf, dass die individuelle Förderung, die Fort- und Weiterbildung sowie die berufliche und persönliche Entwicklung im Vordergrund stehe – die Interessenvertretung der Mitglieder sei ein wichtiges Ziel, „und daran sparen wir auch nicht.“ Professionelle Pflege könne nie genug gefördert werden. mi

❱❱ Infos: drk-georgia-augusta.de

Authored by: Maren Iben