Keiner soll einsam sein: Premiere in Duderstadt
Prominenz an der Kelle: Im vergangenen Jahr versorgten Stadtwerke Göttingen-Vorstand Gerd Rappenecker (l.) und Tageblatt-Geschäftsführer Uwe Graells die Bürger mit Suppe.Foto (Archiv): Pförtner

Keiner soll einsam sein: Premiere in Duderstadt

Göttingen. In Göttingen hat das Suppenessen zugunsten der Aktion „Keiner soll einsam sein“ lange Tradition. Jetzt soll die Tageblatt-Weihnachtshilfe in Duderstadt dazu beitragen, Armut und Einsamkeit zu lindern. Am Sonnabend, 28. Oktober, wollen Prominente vor dem Duderstädter Rathaus Teller für den guten Zweck füllen.

„Es ist eine gemeinsame Initiative von vielen Partnern“, sagt Ralf Regenhardt, Vorstandssprecher der Caritas Südniedersachsen, der mit Tageblatt-Geschäftsführer Uwe Graells die Idee hatte, die Aktion in Duderstadt zu initiieren. Sie wird von einem starken Bündnis getragen: DRK  Duderstadt, die Lebenshilfe Eichsfeld, Treffpunkt Stadtmarketing, die Stadt Duderstadt, die Bundespolizei, die evangelische und die katholische Kirche sowie der Heiligabendkreis. Das Team des DRK in Duderstadt wird für die Aktion am Sonnabend, 28. Oktober, 300 Liter Erbsensuppe mit Fleischeinlage kochen. 600 Portionen sollen von regionalen Prominenten von 10 bis 13 Uhr beziehungsweise bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie ausverkauft sind, vor dem Rathaus ausgeteilt werden. Ein halber Liter Suppe soll vier Euro kosten. Wer möchte, kann seine Portionen in eigenen Behältern mit nach Hause nehmen. Die Weihnachtshilfe soll gegen die Not in der Nachbarschaft helfen. Die Erlöse der Aktion „Keiner soll einsam sein“ im Eichsfeld werden auch im Eichsfeld verteilt. Zwei Konten (Sparkasse Duderstadt, Volksbank Mitte) können auch für Spendeneinzahlungen genutzt werden. „Wir wollen etwas gegen Armut in der Region unternehmen“, so Ralf Regenhardt. rf

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Authored by: Blick Redaktion