Verwaltung will Stadtmarketingkonzept neu aufstellen
Göttinger Wahrzeichen: Das Gänseliesel. Foto: Hinzmann

Verwaltung will Stadtmarketingkonzept neu aufstellen

Göttingen. Wie lässt sich die Stadt in Zukunft positiver nach außen darstellen? Wo liegen ihre Stärken? Antworten auf diese und andere Fragen haben rund 80 Vertreter aus Verwaltung, Handel, Universität, Wirtschaft und Politik seit dem Frühjahr in Workshops diskutiert.

„Göttingen muss sich nach außen besser verkaufen“, sagte Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) während der Präsentation der ersten Ergebnisse eines von ihm zu Beginn des Jahres angestoßenen Prozesses zur Erneuerung des Stadtmarketings. Göttingen müsse selbstbewusster, sich ihrer Stärken bewusst werden und diese nach vorne bringen, sagte Köhler. Und diese Stärken sind vorhanden, betonte Regina Schroe-der von der Cima Beratung und Management GmbH bei der Vorstellung der Ergebnisse. Dazu gehörten „die attraktive Innenstadt, die Wirtschaftskraft, die Weltoffenheit sowie die guten Lebensbedingungen“. Diese aber würden gerade von außen zu wenig wahrgenommen. Und: Das Thema Wissenschaft müsse sich wie ein „roter Faden“ durch das Marketing ziehen. Das Stadtmarketing müsse Göttingen als „Transitstadt“ und Ziel für Tages- und Städtereisende besser nutzen. Positiv seien auch Veranstaltungsangebote und Stadtführungen sowie die lebendige Innenstadt mit ihren vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten. Studierende sollen gehalten werden – mit Arbeitsplatzangeboten, also Berufsperspektiven, so die Cima. Göttingen biete außer Studienangeboten und der Studierendenszene vor allem auch wirtschaftliche Stärke und viele Angebote, welche die Work-Life-Balance unterstützen – darunter Freizeit-, Erholungs- und Kulturangebote sowie ein sicheres und ruhiges Umfeld. Als zukünftige Organisationsform des Stadtmarketings empfiehlt Schroeder eine neue GmbH, die das Stadtmarketing übernehmen und die erforderlichen Kompetenzen bündeln und ausbauen soll. mib

Authored by: Blick Redaktion