Privater Nachlass: 8000 Euro für die Lebenshilfe
Spendenübergabe an die Vertreter der Lebenshilfe (v.l.): Elmar Thieme (Sparkasse), Herbert Schmalstieg und Manfred Thiele (beide Lebenshilfe), Uwe Hacke (Sparkasse) und Martin Vollmer (Lebenshilfe). Foto: Eichner-Ramm

Privater Nachlass: 8000 Euro für die Lebenshilfe

Duderstadt. Frühzeitig hatte der gebürtige Duderstädter Hans-Jürgen Böning seinen Nachlass geregelt und bestimmt, dass die Lebenshilfe in Duderstadt unterstützt werden soll. Jetzt hat Sparkassen-Vorstand Uwe Hacke einen Scheck über 8000 Euro an die Organisation überreicht.

„Hans-Jürgen Böning ist ein sehr bescheidener Mann gewesen“, sagte Manfred Thiele am Donnerstag im Vorstandsbüro der Sparkasse Duderstadt. Dort war der Vorsitzende der Lebenshilfe Eichsfeld zusammen mit seinen Vorstandsmitstreitern Herbert Schmalstieg, Martin Vollmer und Manfred Thiele zu einem erfreulichen Anlass zu Gast. Dem vor anderthalb Jahren im Alter von 76 Jahren gestorbenen Böning sei der Termin zu verdanken, sagte Sparkassen-Vorstand Uwe Hacke. Erstmals wird nämlich eine bedeutende Spende aus dem Nachlass Bönings an die Lebenshilfe ausgehändigt – passend zur Weihnachtszeit. Die Summe, die auf dem symbolischen Scheck notiert und durch Hackes Unterschrift besiegelt wurde: 8000 Euro. „Damit lässt sich schon etwas bewegen“, sagte der Sparkassen-Vorstand, und die drei Besucher der Lebenshilfe nannten einige Beispiele, wofür das Geld verwendet werden soll. So sei der An- und Umbau etwas teurer geworden als geplant, weshalb nicht alles umgesetzt worden sei, teilte Vollmer mit. Außerdem kann man das Geld auch gut für die laufenden Aktivitäten gebrauchen, auch um den Betrieb der drei Fahrzeuge der Lebenshilfe mitzufinanzieren, wie Schmalstieg ergänzte. „Wir freuen uns sehr über diese Summe,“ betonte der Lebenshilfe-Vorsitzende, zumal sich die Lebenshilfe ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziere. Außerdem arbeitet die Lebenshilfe den Aussagen Thieles zufolge fast ausschließlich mit Ehrenamtlichen.

„Nachhaltig etwas Gutes“ tun
Hacke erklärte, dass sich Böning im Laufe seines Lebens ein kleines Vermögen aufgebaut habe – „durch Bescheidenheit“, betonte er. Rechtzeitig habe er sich Gedanken gemacht, wie er „nachhaltig etwas Gutes schaffen kann“. Da komme die 2001 gegründete Sparkassenstiftung ins Spiel, erklärte Hacke. Deren Ziel sei es, die Region zu unterstützen. Böning habe eine kleinere Zustiftung an die Sparkassenstiftung gemacht, wobei er ganz klar geregelt habe, dass die Lebenshilfe Duderstadt profitieren soll. Das habe Böning auch testamentarisch festgelegt, so der Sparkassen-Vorstand weiter, was das Vertrauen des Erblassers zum einen in die Sparkassenstiftung, zum anderen aber auch in die Arbeit der Lebenshilfe zeige. be

Authored by: Blick Redaktion