Schüler packen 500 Pakete für Bedürftige
Mehr als 500 Pakete für die Tafel Göttingen haben Schüler am Max-Planck-Gymnasium (MPG) und der Außenstelle Minimax sowie des Felix-Klein-Gymnasiums und der Eibenwaldschule in Eddigehausen gepackt. Foto: Mischke

Schüler packen 500 Pakete für Bedürftige

Göttingen. Mehr als 500 Pakete für die Tafel Göttingen haben Schüler am Max-Planck-Gymnasium (MPG) und der Außenstelle Minimax sowie des Felix-Klein-Gymnasiums und der Eibenwaldschule in Eddigehausen gepackt.

180 Pakete der MPG-Schüler hat der Fahrer der Tafel Benjamin Schindewolf an der Schule abgeholt. „Die Aktion ist eine gute Möglichkeit, um Kindern eine Freude zu machen“, so Jonas Janssen und Franziska Maluschke, Mitglieder der Schülervertretung am MPG. Die Organisation der Aktion hatte Lehrerin Heike Klischka mit den Mitgliedern der Schülervertretung übernommen. „Wir haben zunächst bei der Tafel angefragt und von dort eine Liste erhalten, wie viele Kinder es sind“, berichtete Klischka. Die Schüler, Lehrer und Eltern des MPG beschenken in diesem Jahr Kinder und Jugendliche von drei bis 17 Jahren. Außerdem bekamen sie Karten, auf denen die Informationen zum jeweiligen Beschenkten stehen. „Wir sind dann in den Klassen umhergegangen und haben die Aktion vorgestellt“, sagte Maluschke. Eine Woche hatten die Schenker Zeit, die Geschenke zu besorgen, zu verpacken und in der Schule abzugeben. „Bei der Suche nach dem Geschenk musste man sich überlegen, worüber der Empfänger sich freuen könnte“, erklärte Janssen. Wichtig sei bei den Kleinigkeiten, die an die Tafel übergeben werden, dass sie neu-
wertig seien.

Angefangen habe die Aktion an den Schulen damit, dass zur Weihnachtszeit Lebensmittel gesammelt wurden. Doch dann habe man begonnen, Päckchen für Kinder zu packen. In der Zwischenzeit bekämen auch Erwachsene Geschenke von den Schülern. Sowohl hierfür als auch für die Pakete für die Kinder gebe es Infozettel, was zu beachten sei. Die Schülervertreter unterstützen die Aktion auch in diesem Jahr, da sie sich am MPG bereits zu einer Tradition entwickelt habe. „Wir können für die Geschenke, die wir bekommen dankbar sein. Und daher auch etwas abgeben“, erklärte Franziska Maluschke. „Wenn wir die Aktion bei uns an der Schule machen, ist uns wichtig, dass wir sicherstellen, dass jeder ein Paket bekommt“, sagte Klischka. Aus Sicht der Lehrerin sei der Bedarf an Bedürftigen, die sich an die Tafel wenden, in den vergangenen Jahren gestiegen. Die Aktion gehört mittlerweile zum Schulalltag – aus den Klassen gab es Nachfragen, ob noch Karten verfügbar seien. „Daraufhin haben wir bei der Tafel nachgefragt, und haben weitere Karten bekommen“, sagte Klischka. Für die Päkchen seien Nummern verteilt worden, sodass nachvollzogen werden konnte, ob auch alle Pakete abgegeben wurden. „Die Freude, anderen etwas zu schenken, ist bei mir oftmals größer, als selbst ein Geschenk zu bekommen. Denn zu sehen, wie der Beschenkte sich freut, ist toll“, sagte Franziska Maluschke.
Am Felix-Klein-Gymnasium wurden mehr als 300 Pakete für Erwachsene gepackt. Als weitere Schule beteiligt sich die Eibenwaldschule mit 50 Paketen an der Aktion. ve

Authored by: Blick Redaktion