Junges Theater: Viel Programm in den kommenden Monaten
Arbeiten an neuen Angeboten im und ums Otfried-Müller-Haus (v.l.): Nils Schmidt (JT), Tobias Sosinka (JT), Anne Moldenhauer (Kaz), Christian Vilmar (JT) und Nico Dietrich (JT). Foto: Iben

Junges Theater: Viel Programm in den kommenden Monaten

Göttingen. Neben kommenden Premieren und Repertoirevorstellungen will das Junge Theater (JT) mit Kooperationen und Sonderveranstaltungen sein Profil weiter schärfen. Intendant Nico Dietrich und sein Team stellten die Pläne vor.

Aktuell zähle das JT schon 8000 Zuschauer mehr als im Vergleichszeitraum der Spielzeit zuvor. Nun freue er sich, dem Publikum ein Programm präsentieren zu können, das viele besondere Veranstaltungen beinhalte. Zum Beispiel: die Aufführung der Musik-Show „Satisfaction“ in der Justizvollzugsanstalt Rosdorf am Dienstag, 20. Februar, um 19.30 Uhr. Mit „Korczak und die Kinder“ von Erwin Sylvanus gastiert das Ensemble K aus Lüdenscheid am Sonntag, 25. Februar, im JT. Um 15 Uhr präsentiert die Gruppe ein Theaterstück über den Holocaust.

Drei Personen hätten Bezug zu Göttingen. So lese Regisseur Claus Peymann, der am JT seine ersten Stücke inszenierte, am Sonntag, 8. April, aus „Holzfällen. Eine Erregung“ von Thomas
Bernhard. „Toll, eine solche Theatergröße wie Peymann zurück nach Göttingen zu holen“, sagte Dietrich, der auch einen Besuch des Schauspielers Claus Theo Gärtner ankündigte. Er lese am 18. April aus seiner Autobiografie „Matula, hau mich raus!“. „Gärtner war Schauspieler am Deutschen Theater und hatte 1968 eine Kneipe in Göttingen, die Audimin hieß“, so Dietrich. Auch Karin Hanczewski, ehemalige JT-Schauspielerin und heutige „Tatort“-Kommissarin in Dresden, soll mit einer Lesung ins JT kommen – der Termin stehe aber noch nicht fest. mi

Authored by: Maren Iben