Auszeichnung für den „Fair Cup“
Die BBS-Schüler (v.l.) Johannes Mischewski, Marie-Sophie Erben, Leonie Sophie Fabian und Karoline Weidemann präsentieren den biologisch abbaubaren Fair Cup. Foto: Marks

Auszeichnung für den „Fair Cup“

Göttingen

Die BBS II Göttingen bekommt am 27. April für ihr innovatives Projekt „Fair Cup“ die bundesweite Auszeichnung „RessourcenSchule“ der Verbraucherzentrale des Landes Nordrhein-Westfalen verliehen. Als Ehrengast wird der frühere Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) erwartet.

Anlass für die Auszeichnung ist die Entwicklung des zu 100 Prozent recycelbaren Pfandbechers „Fair Cup“ an den Berufsbildenden Schulen II. Der Becher ist mittlerweile in etwa 80 Annahme- und Abgabestellen in Göttingen erhältlich und als bundesweit erster Pfandbecher auch für die Rückgabe an Pfandautomaten konzipiert. Die ersten dieser Automaten stehen im Real-Markt am Lutteranger.
Die Auszeichnung als „RessourcenSchule“ erfolge „im Rahmen des deutschen Ressourceneffizienzprogramms ,ProgRess’“, wie Florian Renneberg vom Südniedersachsen-Innovationscampus mitteilt. Fair-Cup-Gründerin und BBS-Lehrerin Sibylle Meyer erhoffe sich von der Auszeichnung einen weiteren Schub für das Projekt, das vor etwa anderthalb Jahren durch eine Initiative ihrer Schüler ins Leben gerufen worden war. Zuletzt konnte das Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie für die Initiative gewonnen werden – es verbannt ab Mai sämtliche Einwegbecher aus seiner Kantine und setzt stattdessen auf den „Fair Cup“.
„Je mehr sich anschließen, desto besser“, wirbt Meyer, denn mit dem „Fair Cup“ würden Verbraucher einen wichtigen Beitrag zum Arten-, Klima-, Ressourcen- und Umweltschutz leisten. Sowohl der Becher als auch sein Deckel blieben ohne Abstriche dem Wertstoffkreislauf erhalten.

 
mr
Authored by: Blick Redaktion