50 000 Euro für Sanierung  der Sporthalle Groß Lengden
Kreisrat Marcel Riethig übergibt den Förderbescheid in Höhe von 50 000 Euro an Bürgermeister Manfred Kuhlmann (2. v. r.). Ortsbürgermeister Detlef Buhr (links) und Architekt Ingo Voges (rechts) nehmen am Pressetermin teil.

50 000 Euro für Sanierung der Sporthalle Groß Lengden

Der Landkreis Göttingen fördert die Sanierung der Sporthalle Groß Lengden mit 50 000 Euro. Sozialdezernent Marcel Riethig (SPD) übergab jetzt den Förderbescheid an Gemeindebürgermeister Manfred Kuhlmann (SPD).

Das Geld für die Förderung stammt aus dem Sportstättenförderprogramm des Landkreises. „Insgesamt stehen in diesem Jahr im Sportstättenförderprogramm rund 250 000 Euro zur Verfügung“, sagte Riethig. Der Kreistag habe zunächst einmal eine Fördersumme von rund 160 000 Euro beschlossen. Von den darin enthaltenen Projekten sei die Sporthallensanierung in Groß Lengden das zweitgrößte. Größer sei nur die Förderung des Kunstrasenplatzes in Zorge mit 52 000 Euro. An dem Termin in Groß Lengden nahmen außer Kuhlmann noch Ortsbürgermeister Detlef Buhr (Dorfliste Groß Lengden) und Architekt Ingo Voges teil.

Laut Kuhlmann belaufen sich die Gesamtkosten für das Sporthallenprojekt auf rund 1,1 Millionen Euro. Etwa 600 000 Euro hiervon müsse die Gemeinde selbst aufbringen. „Die Sanierung wird außer vom Landkreis auch vom Bund gefördert“, sagte Kuhlmann. Der Zuschuss des Bundes betrage etwa 470 000 Euro. An der Mehrzweckhalle, die auch für Veranstaltungen des Dorfes genutzt wird, sollen mehrere Veränderungen vorgenommen werden. So soll der jetzige Eingang verlegt werden, und an dessen Stelle die Sanitäranlagen und Umkleiden entstehen. Der neue Eingang soll barrierefrei sein. „Zudem wird die Grundschule einen Vorplatz erhalten, und auch die Mensa wird in die Schule verlagert“, sagte Voges. Im Sportbereich der Halle soll der Fußboden, der noch aus den 1970er-Jahren stammt und bereits an mehreren Stellen geflickt wurde, erneuert werden. Zudem sei das Dach undicht und die Heizung funktioniere nicht mehr richtig. Durch die Sanierung und die damit verbundene Dämmung, könnten rund 45 Prozent der Energiekosten eingespart werden.

Mit der Sanierung der Halle sei auch eine Aufwertung für das Dorf verbunden. „Wir freuen uns, dass wir die Gemeinde bei der Umsetzung unterstützen können“, sagte Riethig.

Von Vera Wölk

Authored by: Blick Redaktion