Tode feiert 100-jähriges Bestehen
Markus und Juliane Reich (rechts) und ihr Team im Haushaltswarenfachgeschäft Carl Tode.

Tode feiert 100-jähriges Bestehen

Ein nicht alltägliches Jubiläum feiert das Haushaltswarenfachgeschäft Tode in diesen Tagen: Vor 100 Jahren, am 24. August 1918, gründeten Carl Tode und seine Frau Emma das Unternehmen an der Prinzenstraße.

„Unser Geschäft ist nur deshalb 100 Jahre alt geworden“, sagt Markus Reich, heutiger Inhaber von Carl Tode bescheiden, „weil wir in einer agilen und handelsfreudigen Innenstadt leben.“ Der wunderbare Sortimentsmix in der City sei für die Kunden ausgesprochen interessant. Er selbst trägt mit rund 10 000 Artikeln, die er auf drei Etagen in seinem Geschäft anbietet zu dieser Vielfalt bei. Seit 2007 leitet er gemeinsam mit seiner Ehefrau Juliane die Geschicke des Familienunternehmens in vierter Generation. Zum Firmenjubiläum hat sich der findige Inhaber eine für Göttingen bislang einmalige Aktion ausgedacht. „Wir wollen nicht nur unsere 100 Jahre feiern, sagt er, „sondern auch zeigen, dass wir viele motivierte und engagierte Einzelhändler in der Stadt haben. Über 200 Kollegen und ihre Innenstadtgeschäfte stellt Reich auf einer eigens eingerichteten Microsite auf seiner Homepage in Text und Bild vor. Im Gegenzug bewerben die Partner den runden Tode-Geburtstag mit Flyern und Plakaten in ihren Geschäften. „Göttingen soll Türkis werden“, sagt Reich in Anspielung auf die Firmenfarbe lachend. Am 24. August freut er sich auf viele Gäste und Gratulanten und verspricht bis zum Ende des Jahres zahlreiche Jubiläumsaktionen, „die Göttingen so noch nicht erlebt hat.

„Technik soll das Leben erleichtern, Technik darf nie das Leben werden“, sagt Reich. Thematisch sortiert finden Kunden bei Carl Tode eine große Zahl praktischer Helfer für den Haushalt. Im Erdgeschoss sind es die Produkte zum Kochen und Backen – vom (A)pfelteiler bis zum (Z)erstäuber für Essig und Öl. Rund 60 unterschiedliche Messer führt das Unternehmen für nahezu jede Anwendungsart. Produkte für Tee, Kaffee und Espresso, den Bar-Bereich sowie Porzellan und Glaswaren sind Sortimentsschwerpunkte im Obergeschoss. Exklusiv vertreibt Carl Tode dort auch die limitierten „Göttingen-Becher“. Wer seine Obst- oder Gemüseernte des Sommers aufbewahren oder haltbar machen möchte, ist bei Carl Tode ebenfalls an der richtigen Adresse. Im Unterschoss sind sämtliche zum Einkochen, Einmachen oder Trocknen notwendigen Produkte vorrätig. „Wir denken vor allem an die kommende Generation“ sagt der Inhaber. Deshalb sei nicht nur sein Sortiment zukunftssicher aufgestellt, sondern das Geschäft auch in den neuen Medien aktiv.

Von Christoph Mischke

Authored by: Blick Redaktion