Freunde des Jazz zu Gast in Gleichen
Fette Hupe aus Hannover kommt zu „Jazz ohne Gleichen“.

Freunde des Jazz zu Gast in Gleichen

Zum dritten Mal pilgern Freunde des Jazz in diesem Jahr am Wochenende 26. und 26. August, auf das Gelände des Schlosses Rittmarshausen. Beim Festival Jazz ohne Gleichen treten fünf Bands auf , darunter die Big Band Fette Hupe aus Hannover.

Eröffnet wird der Festivalsonntag von zwei jungen Musikern. Um 11 Uhr spielen die Blechbläser Jonas und Micha-Thomke Nolte aus Bielefeld die „Fanfare fort the Common Man“. Aaron Copland komponierte das Werk 1942 zur Ehrung der Bürgerrechte, teilen die Organisatoren mit.

Rahalla tritt anschließend auf. Die Band ist zwar international besetzt, die Musiker kommen aber aus der Region. Das Quintett um den ägyptischen Qanoun-Spieler Hossam Shaker hat sich der musikalischen Begegnung unterschiedlicher Kulturen verschrieben. Die Musiker haben einen sehr eigenen Stil zwischen Jazz und Weltmusik entwickelt. Rahalla tritt von 11.15 bis 12.30 Uhr auf.

Von 13 bis 13.30 Uhr präsentieren Workshopteilnehmer und -leitungen das am Sonnabend Erarbeitete. Anschließend kommt das Anna Maria Sturm Quintett auf die Bühne. Gemeinsam mit ihren vier professionellen Musikern präsentiert die Schauspielerin und Sängerin Sturm das Debütalbum der Band: „Tales of Woe“. Die Band spielt von 14 bis 15.15 Uhr.

Ab 16 Uhr tritt ein ungewöhnliches US-amerikanisches Duo auf. Joey Baron gilt als bedeutender Schlagzeuger des Avantgarde Jazz, Robyn Schulkowsky als eine der bedeutendsten Perkussionisten der zeitgenössischen Musik. Durch die Zusammenarbeit mit Musikern und Künstlern aus unterschiedlichen Kulturkreisen haben Schulkowsky und Baron eine reiche Musiksprache entwickelt. Schulkowsky arbeitete bereits mit Komponisten wie John Cage zusammen, Baron mit Musikern wie Marianne Faithfull.

Piano-Jazz mit karibischen Akzent verspricht das Grégory Privat Trio ab 17.15 Uhr.

Zum Abschluss des Abends betreten die 17 Musiker von Fette Hupe um 19 Uhr die Bühne. Es heißt, die besten Musiker Hannovers hätten sich zusammengetan und präsentieren ungehörte und kreative Musik im „fetten“ Bigband-Sound. Mit exklusiven Werken, Uraufführungen und Auftragskompositionen von niedersächsischen Gastkomponisten sorgt die Band für mitreißende Konzertabende. 

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Authored by: Blick Redaktion