Museen und Künstler zeigen, was die Region zu bieten hat
Auf dem idyllischen Rittergut Freiherr von Wangenheim zeigen viele regionale Anbieter, was Südniedersachsen zu bieten hat.

Museen und Künstler zeigen, was die Region zu bieten hat

Zum ersten Mal wollen Erzeuger, Kunsthandwerker und Künstler zwei Tage lang zeigen, was die Region Göttingen-Northeim-Einbeck und der Südharz kulturell und kulinarisch zu bieten haben: bei den ersten Südniedersachsentagen.

Mehr als 70 Aussteller, zehn Bands und andere Bühnenkünstler, viele Mitmachaktionen und ein umfangreiches Showprogramm an einem ungewöhnlichen Veranstaltungsort: Und das sind die reinen Fakten zu den Südniedersachsentagen am kommenden Sonnabend und Sonntag, 15. und 16. September, auf dem Rittergut Freiherr von Wangenheim in Waake. Organisiert werden sie vom „Regionalen Erzeugerverband Südniedersachsen“, unterstützt von Sponsoren und Politikern aus der Region.

Die Besucher können unter anderem Brot und Backwaren, Obst und Gemüse, Gewürze, Fruchtsäfte, Spirituosen, Wein und Bier, Wurst und Käse, Honig sowie Eis aus regionaler Produktion genießen – und dabei die Erzeuger persönlich kennenlernen. Sie können Korn dreschen und mahlen, schmieden oder Salz sieden. Ein mobiler Backofen backt frisches Brot, Kaffee wird geröstet und Honig geschleudert. Auch viele Handwerker und Künstler stellen ihre Waren aus.

Dazu gibt es Mitmachaktionen wie Ponyreiten, Spaß auf einer Strohhüpfburg, Drachen basteln, Kutsche fahren, Spiele zum Thema Landwirtschaft und eine knifflige Genuss-Rallye. Kinder können mitgebrachte Äpfel selber pressen.

Ergänzt wird das Angebot von Institutionen und Vereinen aus der Region, die zu den Themen Natur, Landwirtschaft, Regionalforschung und Geschichte informieren – neben anderen der Heimatverein Waake, der PS-Speicher in Einbeck und das Forum Wissen in Göttingen.

Dass Südniedersachsen auch kulturell viel zu bieten hat, soll ein Bühnenprogramm zeigen: An beiden Tagen treten im Stundenrhythmus Bands, Chöre und Musikzüge auf und bieten unter anderem Soul, Rock und Blues, Gospel, Kaffeehausmusik, Pop sowie Celtic Folk.

Am ersten Tag wird außerdem „Ritter Isenbart“ die Besucher auf eine Reise in die Vergangenheit des historischen Rittergutes führen. Am zweiten Tag wird der Magier Andy Clapp die Besucher verzaubern.

Eröffnet werden die Südniedersachsentage am Sonnabend um 1o Uhr. Um 11 Uhr beginnt das Bühnenprogramm. Am Sonntag beginnt um 10 Uhr ein Gottesdienst auf dem Marktgelände, um 11 Uhr folgt mit dem „Living Gospel Choir“ der erste Bühnenauftritt. Das Rittergut liegt am Ortseingang aus Richtung Göttingen. Parkplätze sind ausgewiesen.

Das Bühnenprogramm, alle Teilnehmer und weitere Infos gibt es im Internet auf der Seite des Verbandes unter gturl.de/Südniedersachsentage.

Im „Regionalen Erzeugerverband Südniedersachsen“ sind seit 2016 Bauern und andere landwirtschaftliche Erzeuger, Veredelungsbetriebe, Gastronomen und regionale Dienstleister vereint. Sie wollen nach eigenen Angaben regionale Vermarktungsstrukturen wiederbeleben und erhalten sowie die heimischen Erzeuger stärken.

Und sie wollen „für den Verbraucher das Angebot an ehrlichen, glaubwürdigen und qualitativ hochwertigen Produkten aus der Region übersichtlich aufbereiten“. Möglich sein soll das vor allem durch den direkten Kontakt.

Von Ulrich Schubert

Authored by: Blick Redaktion