Blaue Tonne richtig nutzen
Die Göttinger Entsorgungsbetriebe rufen dazu auf, die blauen Papiertonnen richtig zu nutzen.

Blaue Tonne richtig nutzen

„Es ist mal wieder Zeit, an die Spielregeln der Papiersammlung zu erinnern.“ Mit diesen Worten leiten die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) eine aktuelle Pressemitteilung ein. Das Problem: Immer wieder werden Kartons und Kisten zusätzlich neben die blauen Abfallbehälter gestellt.

„Leider wissen noch immer nicht alle Göttinger, private wie gewerbliche Nutzer, dass die blauen Tonnen und Rollbehälter ohne Mehrkosten zur Verfügung gestellt werden“, betont Maja Heindorf, Sprecherin der GEB. Zu wenig Platz in den blauen Tonnen kann demnach als Argument nicht gelten. „Wer einen oder mehrere blaue Sammelbehälter benötigt, braucht nur einen satzungskonformen Stellplatz auf dem Grundstück herzurichten. Transport und Leerung sind kostenfrei“, erklärt Heindorf. Es besteht also kein Grund, Kartonagen neben den Behältern abzustellen. Wer regelmäßig viel Papier zu entsorgen hat, kann zum Beispiel einfach eine zweite blaue Tonne beantragen. „Mit dem Cuttermesser zerkleinert, sollte alles, was Papier und Pappe ist, in den blauen Behälter eingefüllt werden“, so die Sprecherin weiter. Das entlaste die ohnehin schwere körperliche Arbeit der GEB-Werker.

Ausnahme innerhalb des Walls

Eine Ausnahme bei der sogenannten „haushaltsnahen Erfassung“ gebe es innerhalb des Walls: Wegen mangelnder Standplätze auf den Innenstadtgrundstücken seien hier im Bereich der Wallaufgänge blaue Rollbehälter aufgestellt worden. Diese können von den Anliegern genutzt werden.

Die Göttinger Entsorgungsbetriebe sammeln seit Ende Mai 2008 Altpapier und Kartonagen in Eigenregie. Diese für die Bürger kostenlose Dienstleistung sorgt nach GEB-Angaben dafür, dass alle Einnahmen aus der Papiervermarktung dem Göttinger Gebührenzahler zugute kommen. Die Altpapiererfassung in kommunaler Hand trage nicht nur zur Stützung der aktuellen Abfallgebühren bei, sondern auch „spürbar zu mehr Sauberkeit und Sicherheit im nahen Wohnumfeld.“

Authored by: Blick Redaktion