Drei Geburtstage im Herbst
eiern im Jahr 2018 20-jähriges Bestehen. v.l.: Andreas Gruber, Alexander Frey und Ursula Haufe.

Drei Geburtstage im Herbst

1998 war für die Stadt Göttingen ein besonderes Jahr: Das Badeparadies öffnete seine Pforten, der „Kauf Park“ nahm die Geschäfte auf, und die Lokhalle ging als Konzert- und Eventhalle in Betrieb. Dreimal 20 Jahre – das wird gefeiert.

„In den frühen 1990er Jahren hatten einige Politiker und Bürger die Phantasie, die Stadt weiterentwickeln zu wollen“, sagte Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler, SPD, bei der Vorstellung des Programms für die 20-Jahr-Feiern.

Hans Joachim Perk, in den 1990ern Geschäftsführer der Göttinger Sport und Freizeit Verwaltungs-GmbH (GoeSF) hatte die Idee mit dem großen Badeparadies. Das dann nicht ganz ohne Widerstände entstanden sei, ergänzt Alexander Frey, heute Geschäftsführer der GoeSF. „Und es waren hohe Erwartungen damit verbunden“, so Frey. 300 000 Besucher im Jahr hatte die GoeSF damals geplant. „Das hielten viele für utopisch.“ Tatsächlich hatte das Bad gleich im ersten Jahr 500 000 Besucher. „In den vergangenen zehn Jahren hatten wir nie weniger als 600 000 Besucher im Jahr“, so Frey.

Eine Riesenaufgabe, bestätigt Ursula Haufe, Geschäftsführerin der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung(GWG), sei der Ausbau der Lokhalle gewesen. Die Klammer für alle drei Institutionen sei der Kampf der Politik für die Umsetzung gewesen, so „Kauf Park“-Chef Andreas Gruber, der das Einkaufszentrum mit stabiler Besucherfrequenz auf Erfolgskurs sieht. Bis Sonntag, 30. September, feiert zunächst das Badeparadies. „Unser eigentlicher Geburtstag ist der 26. September“, so Frey. An diesem Tag gibt es 20 Prozent Nachlass auf die Eintritte und alle Septembergeburtstagskinder des Jahrgangs 1998 erhalten freien Eintritt. Auf dem Programm stehen unter anderem ein Drachenbootrennen am Freitag, 28. September, und eine Family-Pool-Party am Sonnabend, 29. September.

Vom 25. Oktober bis zum 5. November gibt im „Kauf Park“ Aktionen mit Glücksrad und viele Rabatte bei den Einzelhändlern. Der „Red Sunday“ am 4. November bietet weitere Sonderangebote. Am 9. Dezember öffnet die Lokhalle die Türen. Ein Bürgerfest mit Musikprogramm mit regionalen Künstlern ist geplant. In stündlichen Führungen können die Besucher Bereiche der Halle kennenlernen.

Authored by: Blick Redaktion