2. Göttinger Lichterlauf: Laufen im Lichtermeer am Kiessee
Atmosphärisch: Am 20. Oktober kommt es am Kiessee zur Neuauflage des Göttinger Lichterlaufs. Bildquelle: Bänsch

2. Göttinger Lichterlauf: Laufen im Lichtermeer am Kiessee

Der zweite Göttinger Lichterlauf soll am 20. Oktober wieder Tausende von Teilnehmern motivieren, sich für die Elternhilfe für das krebskranke Kind in Göttingen zu engagieren. Damit die Veranstaltung zu einem ähnlichen Erfolg wird wie die Premiere im vergangenen Jahr, stellen die Organisatoren einiges auf die Beine.

14 Licht-Stationen und elf kleine Bühnen für insgesamt 20 Live-Bands und -Gruppen werden in diesem Jahr um den Kiessee herum aufgebaut. Etwa 150 Helfer setzt die Elternhilfe für das krebskranke Kind als Veranstalter des Lichterlaufs ein, um ihn auch diesmal wieder zu einem besonderen optischen und akustischen Erlebnis werden zu lassen.

Erst Kinder, dann Erwachsene

Zwischen 17 und 18 Uhr dürfen zunächst Kinder bis zehn Jahre über eine etwa 500 Meter lange Strecke flitzen, die direkt an der Bühne am Spielplatz auf der Ostseite des Sees vorbeiführen wird.

Die Erwachsenen sind dann zwischen 18.30 Uhr und 20.30 Uhr aufgerufen, komplett um den See zu laufen, zu walken oder zu gehen. „Jeder entscheidet für sich, wie viele Runden er oder sie absolvieren möchte. Eine Startgebühr wird nicht erhoben“, erklärt Moderator Andreas Lindemeier. Vor oder nach dem Lauf können die Teilnehmer frei entscheiden, wie viel Geld sie für den Verein spenden möchten. „Als Dank bekommt jeder Teilnehmer ein leuchtendes Geschenk“, verspricht Dagmar Hildebrandt-Linne, Geschäftsführerin des Elternhilfe-Vereins, der das Elternhaus betreibt. „Um die Arbeit unseres Vereins auch künftig sicherzustellen, sind wir auf Spenden angewiesen“, erklärt sie. Jährlich habe das Elternhaus einen Finanzbedarf von 460 000 Euro. „Deshalb ist der Lichterlauf so wichtig für uns“, betont Hildebrandt-Linne. 2017, bei der ersten Auflage, hatte der Verein auf 2000 Teilnehmer gehofft, 4000 sind es am Ende geworden. Zählt man die Besucher mit, seien 5000 Menschen vor Ort gewesen, und diese hätten in wenigen Stunden 37 000 Euro gespendet. 

Spendenlauf und Festival

Für das Lichtkonzept rund um den See zeichnet auch in diesem Jahr die Firma Lighthouse um ihren Geschäftsführer Steffen Mühl verantwortlich, der sich gleichzeitig im Orga-Team engagiert – alles ehrenamtlich, versteht sich. Alle 250 Meter soll außerdem Live-Musik die Läufer motivieren. Die Vielfalt reicht von Folk-Rock über Bigband-Musik bis hin zu Alphörnern und Dudelsäcken. „Das wird das größte Unplugged-Musikfestival in Südniedersachsen“, kündigt Lindemeier an. Zudem werde über die Arbeit des Elternhilfe-Vereins informiert.

Der Moderator ruft zur gegenseitigen Rücksichtnahme auf: „Wir bitten darum, keine Walking-Stöcke einzusetzen, da diese auf engem Raum ebenso eine Gefahr darstellen können wie zum Beispiel Hundeleinen“, so der Mitorganisator. Ausdrücklich erwünscht sei die eigene kreative Beleuchtung, etwa mit Stirnlampen. 

Um die Teilnehmerzahl kalkulieren zu können, bitten die Veranstalter um eine kostenlose Anmeldung auf goettinger-lichterlauf.de. Dort gibt es auch weitere Infos zu den auftretenden Künstlern.

mr

Authored by: Blick Redaktion