Neue Bierkrüge für das  Kaufmannsmahl
Bierhumpen zu 678 Jahre Kaufmannsgilde Göttingen im Bullerjahn. v.l.: Olaf Feuerstein, Andreas Gliem, Carina Ilsemann und Alexander Grosse. Foto: Hinzmann

Neue Bierkrüge für das Kaufmannsmahl

Ähnlich wie bei den Olympische Spielen könnten wir vom alten und neuen Kaufmannsmahl sprechen“, sagt Alexander Grosse. Der Vorsitzende des Handelsverband Hannover, Kreisverband Göttingen, präsentierte die neuen Alpspitzkrüge für das Festessen am 6. November im Alten Rathaus gemeinsam mit Carina Ilsemann (Leiterin Veranstaltungsmanagement der Einbecker Brauhaus AG), Andreas Gliem (Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft) und Olaf Feuerstein (Geschäftsführer Bullerjahn).

Während die Neuzeit in Sachen Olympia mit Pierre de Coubertin 1896 in Athen begann, datiert das neue Kaufmannsessen auf das Jahr 1990. Seitdem treffen sich Vertreter der kaufmännischen Zunft und Gäste im Alten Rathaus zu der Festveranstaltung. Nach der Verleihung des „Silbernen Kaufmannslöffels“ wird im Bullerjahn das Kaufmannsmahl genossen.
Ins Leben gerufen wurde das „neue Kaufmannsessen“ seinerzeit vom 2017 gestorbenen Fritz Schügl. Anregungen hatte der langjährige Vorsitzende des Einzelhandelsverbands von Gerhard Scharner (Sparkasse) und Michael Bockemühl (Tageblatt) bekommen. Zum 650-jährigen Bestehen der Göttinger Kaufmannschaft wurde somit die Tradition Kaufmannsessen wieder aufgegriffen, die ihren Ursprung im 14. Jahrhundert hat.
Das Einbecker Brauhaus sponsert für das Kaufmannsmahl nicht nur die Bierkrüge, sondern auch das hierzu ausgeschenkte Göttinger Pils und die weiteren Getränke. Ein besonderes Bonbon für die Besucher des Kaufmannsessens: Die Bierkrüge können nach der Festveranstaltung im Bullerjahn behalten werden. Sie gelten inzwischen als begehrte Sammlerobjekte – obwohl schon seit mehreren Jahren nicht mehr die jeweilige Jahreszahl auf den Krügen vermerkt wird. bam

Authored by: Blick Redaktion