1000 Liter Suppe: Jede Kelle hilft
Am Sonnabend gibt es wieder Erbsensuppe am Alten Rathaus. Foto: Hinzmann

1000 Liter Suppe: Jede Kelle hilft

Prominente schöpfen am Sonnabend, 3. November, am Göttinger Gänseliesel und auf der Marktstraße in Duderstadt Erbsensuppe: Das Tageblatt startet wieder die Aktion „Keiner soll einsam sein“. Der Erlös kommt Bedürftigen zugute. Der Einsatz an den Kellen beginnt zuerst in Göttingen. Punkt 10 Uhr steht das erste Team bereit: Universitäts-Präsidentin Ulrike Beisiegel, Landrat Bernhard Reuter, Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler und Tobias Wolff, Intendant der Göttinger Händel-Festspiele, sind routinierte „Schöpfer“. In Duderstadt starten um 10.30 Uhr Ralf Regenhardt (Geschäftsführer des Caritasverbandes Südniedersachsen) und Propst Bernd Galluschke.

In Göttingen werden die 1000 Liter bis zur Neige eines jeden Thermoport-Ofens ausgeschöpft – das sind etwas mehr als 2000 Portionen, so Frank Sager, Leiter der Campus-Gastronomie des Studentenwerks.

Als Kooperationspartner in Duderstadt sind die Caritas, der Heiligabendkreis, das Deutsche Rote Kreuz, die evangelische Kirchengemeinde St. Servatius sowie Treffpunkt Stadtmarketing und die Stadt mit von der Partie. Der Eintopf wird hier mit Rind- und Schweinefleisch veredelt – von Schlachtern aus Duderstadt und Mingerode, Für Unterhaltung aus dem Hintergrund sorgt die „Drumline Brass & Drumband“ Mingerode.

In Göttingen ist die Suppe vegan: Die Erbsen werden über Nacht eingeweicht. Möhren, Zwiebeln und Lauch kommen hinein, dazu Salz und Pfeffer. Aber kein Fleisch. Allerdings. Wer möchte, bekommt auch ein Würstchen extra.

Verantwortlich für die Organisation des Suppenausschanks am 3. November ist das Team der Festfabrik, die Veranstaltungsagentur des Tageblatts. Die Mitarbeiter kümmern sich inklusive des offenen Heiligabends in Göttingen um sämtliche Events im Aktionszeitraum. Unter anderem wird am 17. November die Erbsensuppe auch im „Kauf Park“ ausgeschenkt; am 17. Dezember spielt das Göttinger Symphonie-Orchester für den guten Zweck. Auch dies inzwischen schon traditionell.

In Duderstadt hatte der Suppen-/Eintopf-Ausschank im vergangenen Jahr Premiere. In Abstimmung mit den Partnern vor Ort kommt der Erlös der Tageblatt-Aktion Projekten und Menschen im Eichsfeld zugute.

Hilfe seit mehr als vier Jahrzehnten

Seit mehr als vier Jahrzehnten werden mit der Aktion „Keiner soll einsam sein“, den Erbsensuppen-Essen und weiteren Veranstaltungen in Göttingen und Umgebung Bedürftige unterstützt – jede Kelle zählt, damit möglichst vielen Menschen geholfen werden kann. Sowohl in Göttingen als auch in Duderstadt kostet jede Portion Suppe vier Euro. Es gibt auch wieder die Möglichkeit, eigene Gefäße mitzubringen und sich Suppe abfüllen zu lassen.

ski / mr

Authored by: Blick Redaktion