25 Bugz rockt für „Keiner soll einsam sein“
Die Musiker von „25 Bugz“ unterstützen die Tageblatt-Weihnachtshilfe auch in diesem Jahr wieder mit einem Benefiz-Konzert im Marshall-Amp-Museum. Foto: R

25 Bugz rockt für „Keiner soll einsam sein“

Zum zweiten Mal nach 2017 unterstützen das Marshall-Amp-Museum in Reckershausen und die Band „25 Bugz“ aus Göttingen die Tageblatt-Weihnachtshilfe „Keiner soll einsam sein“ mit einem Benefiz-Konzert.

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr hat sich die Göttinger Rockband „25 Bugz“ entschlossen, erneut ein Benefiz-Konzert für die Tageblatt-Weihnachtshilfe „Keiner soll einsam sein“ im Marshall-Amp-Museum in Reckershausen zu geben. Museums-Betreiber Siegbert Merker und Gattin Iris haben sofort ihre Unterstützung zugesagt. Am 8. Dezember will die Band ab 20 Uhr unter dem Motto „25 Bugz & Friends“ auch einige Überraschungsgäste auf die Bühne holen.

Die Vorbereitungen laufen bereits seit Längerem auf Hochtouren“, berichtet Gitarrist Hans J. Rolf über die vergleichsweise intensive Planung des Konzerts. Der Abend solle eine abwechslungsreiche Mischung aus neuen und bewährten Programmteilen bieten und durch mehrere Gastmusiker bereichert werden. „Alle beteiligten Musiker verzichten dabei auf ihre Gage, und der Reinerlös der Veranstaltung soll auch in diesem Jahr wieder der Tageblatt-Aktion ,Keiner soll einsam sein’ zugute kommen“, betont Rolf. „Alle Mitwirkenden sind schon kräftig am Proben, und ich bin mir sicher, dass es auch diesmal wieder ein ereignisreiches Rockkonzert im Marshall-Amp-Museum geben wird“, deutet der Musiker an. Der Gig soll ein „absoluter Höhepunkt für die Band und ihre Fans werden“, setzt Rolf die Messlatte hoch. Angestrebt werde, das Ergebnis aus dem Vorjahr noch zu toppen; damals waren 1542,67 Euro zusammengekommen. Die Summe ergab sich aus den Eintrittsgeldern und zusätzlichen Spenden, die Merker mit einer selbst gestalteten Box einsammelte, während er ein „Keiner soll einsam sein“-Schild um den Hals trug.

Merker unterstützt das Konzert und damit die Tageblatt-Hilfsaktion auch in diesem Jahr wieder gern, wie er sagt. „Die Jungs von ,25 Bugz’ kenne ich schon lange“, berichtet er. Die Idee für die Premiere vor einem Jahr sei bei einem Vorbereitungstreffen für das ohnehin geplante Weihnachts-Rockkonzert entstanden, an dem 2017 insgesamt drei Bands beteiligt waren – neben „25 Bugz“ waren das „Attic Knights“ und „Intense“. Die Idee habe bei allen große Zustimmung gefunden, und der Erfolg habe dem Konzept letztlich ja auch recht gegeben. „Es ist ein gutes Gefühl, etwas für die Leute zu tun, denen es nicht so gut geht“, betont Merker. Da lohne es sich, während des Konzerts auch nochmal mit der Spendenbox durch das Publikum zu gehen. Er habe dies auch in diesem Jahr wieder vor.

Die Band „25 Bugz“ setzt sich aus erfahrenen Musikern zusammen. Sänger Hanjo Renneberg interpretiert vor allem AC/DC-Songs erstaunlich nah am Original, Ex-Panzerknacker Ulli Herzog lässt gekonnt den Bass wummern, und auch Sönke Henneking (Gitarre, Gesang) und Uwe Lenz (Schlagzeug) beherrschen ihr Handwerk, was sie auch schon in diversen anderen Göttinger Bands nachgewiesen haben. Wert legt „25 Bugz“ darauf, bekannte und auch weniger bekannte Rocksongs nicht einfach nur nachzuspielen, sondern in einem eigenständigen Stil zu covern. Eigene Interpretationen sollen den Titeln dabei eine individuelle, rockige Note verleihen. Zuletzt demonstrierte die Band das am Seeburger See, wo sie Teil des „Isang rockt!“-Abends am 10. November war.

Das Marshall-Amp-Museum in Reckershausen bei Friedland gibt es in seiner jetzigen Form seit Mai 2012. Etwa 90 Verstärker und 120 Boxen aus unterschiedlichen Jahrzehnten und Modellreihen sind hier ausgestellt, darunter einige echte Raritäten. Die meisten Amps dürfen nach Absprache sogar ausprobiert werden. Immer wieder veranstaltet Merker in der aufwendig umgebauten Scheune auch Konzerte.

Tickets für das Benefiz-Konzert am 8. Dezember ab 20 Uhr gibt es für zehn Euro an der Abendkasse. Ein Bericht, Bilder und Videos vom letztjährigen Konzert gibt es auf gturl.de/marshall.

Authored by: Blick Redaktion