16. Göttinger Entenrennen: Lions spenden 30.000 Euro
Spendenübergabe vom 16. Göttinger Entenrennen. Foto: Riese

16. Göttinger Entenrennen: Lions spenden 30.000 Euro

Mitglieder des Lions Clubs Göttinger 7 (LCG7) haben am Montagabend während einer Feierstunde im Beisein vieler Helfer, Sponsoren und Gäste im Weender Lokal „Strandhaus 37“ elf symbolische Schecks übergeben. Der Gesamtwert der Spendenerlöse aus dem Göttinger Entenrennen beläuft sich in diesem Jahr auf 30.000 Euro.

LCG7-Präsident Frank Schaumberg wies in seiner Begrüßung darauf hin, dass das Entenrennen ein Gemeinschaftswerk sei, das nur durch das große Engagement vieler Ehrenamtlicher und Sponsoren gelingen könne. Unterstützung gebe es nicht nur durch die Finanzierer, sondern auch durch den Einsatz der Helfer aus dem eigenen Club und aus dem Lions Club Hainberg.
In diesem Jahr hätten sich erstmals auch die Zontas am Entenrennen beteiligt. Heiner Braband, der am Renntag jeweils für die Organisation auf dem Waageplatz zuständig ist, ergänzte: „Da sind viele Helfer dann schon ab 7 Uhr morgens dabei, obwohl das Rennen ja erst um 11 Uhr losgeht.“

Das finanzielle Gesamtvolumen bezifferte LCG7-Sekretärin Silvia Eisenacher für 2018 auf rund 58.000 Euro, die sich unter anderem aus Spenden, Dienstleistungen, Sachpreisen und Catering zusammensetzen würden. Der Reinerlös des diesjährigen Rennens sei nach ausführlichen Beratungen im Club-Vorstand auf elf verschiedene Spendenempfänger aufgeteilt worden. Alle elf hatten Vertreter zur Feierstunde entsandt.

Jeweils 7000 Euro erhielten zwei UMG-Projekte, die auf die Finanzierung durch Spenden angewiesen sind (Musiktherapie der Eltern-Initiative „Gekko“ und das Bewegungsangebot „Luftsprung“ für onkologisch erkrankte Kinder). Über je 3500 Euro durften sich die Häusliche Kinderkrankenpflege Kimbu und die Interessengemeinschaft Fragiles-X Göttingen freuen. Mit jeweils 2000 Euro wurden ein von einem LCG7-Mitglied betreutes Lions-Auslandsprojekt in Kenia und der Förderverein des Weender Freibades bedacht. Jeweils 1000 Euro bekamen die Jugendfeuerwehren Göttingen und Falkenhagen/Potzwenden sowie die Pfadfinder St. Georg, Bovenden und Hohenstauffen. „Ohne die Pfadfinder und die Jugendfeuerwehren wäre die Durchführung eines Göttinger Entenrennens schwierig“, betonte Eisenacher. Denn sie seien es schließlich, die den ganzen Tag im Wasser stehen und für einen reibungslosen Ablauf der einzelnen Rennen sorgen. Die Vertreter der Spendenempfänger informierten darüber, wie sie die Spenden einzusetzen gedenken. So wollen beispielsweise die Bovender Pfadfinder, die nach 30 Jahren endlich ein eigenes Vereinsheim erwerben konnten, das Geld in die Renovierung des Gebäudes stecken. mr

Authored by: Blick Redaktion