„Nacht des Wissens“ in Göttingen lockt 25000 Besucher
Nacht des Wissens in der UMG.

„Nacht des Wissens“ in Göttingen lockt 25000 Besucher

Der Wissensdurst war riesig, das Angebot und der Andrang auch: Mehr als 25 000 Interessierte haben nach Angaben der Universität am Sonnabend die Veranstaltungen der vierten Göttinger Nacht des Wissens besucht. Und manch einem ging zu später Stunde ein Licht auf.

Sie freue sich, dass bei der vierten Nacht des Wissens so viele Göttinger die Gelegenheit genutzt haben, einen Blick hinter die Kulissen der Forschungseinrichtungen zu werfen, sagte Universitätspräsidentin Ulrike Beisiegel. „Ich bedanke mich bei unseren Partnern, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit großem Einsatz mitgeholfen haben, auch die vierte Göttinger Nacht des Wissens zu einem solchen Erfolg zu machen.“ Beisiegel eröffnete um 17 Uhr mit Sami Solanki, dem Direktor des Göttinger Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung den Veranstaltungsmarathon.

Die Besucher hatten Gelegenheit, von 17 bis 24 Uhr an mehr als 25 Standorten im Stadtgebiet zwischen 370 Veranstaltungen zu wählen – zum Beispiel Science Slams, Vorträge, Mitmachaktionen, Führungen, Workshops, Filme, Experimente und interaktive Präsentationen. Die Sartorius AG als Partner des Göttingen Campus war zum ersten Mal dabei, genau wie das Freigeist Hotel Göttingen als künftiger Nachbar des geplanten Forum Wissen. Alle Veranstaltungsorte waren durch einen kostenlosen Bus-Shuttle miteinander verbunden. Bereits kurz vor der Eröffnung der Nacht des Wissens um 17 Uhr gab es am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) kaum noch Parkplätze, und die Besucher strömten in den weitläufigen Ausstellungsbereich. Besonders das Thema der Raumfahrt begeisterte Kinder und Erwachsene.

„Das Interesse der Besucher war enorm“, sagte auch Heyo K. Kroemer, Sprecher des Vorstandes der UMG und Dekan der Medizinischen Fakultät. „Diese Wissensnacht am Campus Göttingen ist ein überzeugendes Format. Bei Sartorius durften Besucher auf die Jagd nach dem perfekten Popcorn gehen. Eine Besucherin hatte vorher die UMG besucht. „Mehr schafft man aber einfach nicht, es sind so viele Standorte und gar nicht so viel Zeit“, bedauert sie.

Authored by: Blick Redaktion