Stadt und Landkreis Göttingen beteiligen sich am „Stadtradeln“
Die weltweite Kampagne „Stadtradeln“ des Vereins Klima-Bündnis startet in diesem Jahr bereits in die zwölfte Runde.

Stadt und Landkreis Göttingen beteiligen sich am „Stadtradeln“

Drei Wochen lang möglichst viele Kilometer umweltfreundlich ohne CO2-Ausstoß zurücklegen: Dazu wollen die Initiatoren des Radfahr-Wettbewerbes „Stadtradeln“ animieren. Auch die Stadt und der Landkreis Göttingen beteiligen sich an der Aktion.

Mit einer Sternfahrt und einem Fahrradaktionstag unter dem Motto „FahrRad… aber sicher“ starten die Göttinger am Sonntag, 2. Juni, das „Stadtradeln“. In Bad Grund, Badenhausen, Osterode am Harz, Wulften, Hattorf am Harz, Bad Lauterberg im Harz, Duderstadt, Herzberg am Harz und Göttingen treffen sich die Radfahrer, um bis 13 Uhr gemeinsam nach Aschenhütte zu fahren.

Zusammen mit der Verkehrswacht, dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club, dem Kreissportbund, dem Verkehrsclub Deutschland und regionalen Fahrradhändlern würden dort von 11 bis 17 Uhr Aktionen zur Verkehrssicherheit angeboten, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung des Sprechers der Göttinger Stadtverwaltung, Dominik Kimyon, und des Sprechers der Kreisverwaltung, Ulrich Lottmann.

Beruflich und privat das Auto stehenlassen

Fahrrad- und Rauschbrillenparcours, Reaktions- und Fahrradhelmtests sowie Probefahrten mit E-Bikes, Pedelecs und E-Lastenrädern erwarten die Radfahrer. Gegen eine Spende können sie sich nach der Sternfahrt mit einem Imbiss stärken. Auch der Göttinger Landrat Bernhard Reuter ist beim „Stadtradeln“ dabei: „Radfahren hilft nicht nur dem Klima durch Vermeidung von CO2, sondern auch Ihrem persönlichen Wohlbefinden“, heißt es in seinem Grußwort.

Nach dem Aktionstag sucht der Verein Klima-Bündnis drei Wochen lang das fahrradaktivste Kommunalparlament, die fahrradaktivste Kommune, die aktivsten Teams sowie die aktivsten Einzelfahrer. „Beim Stadtradeln können die Menschen die vielen Vorzüge des Fahrrads in einer spielerischen Wettbewerbssituation selbst erfahren“, sagt André Muno vom Klima-Bündnis, das das „Stadtradeln“ initiiert.

Die Teilnehmer sollen beruflich und privat ihr Auto bis Sonnabend, 22. Juni, nach Möglichkeit stehen lassen und stattdessen auf das Fahrrad steigen. Online können sie ihre zurückgelegten Kilometer festhalten. Nach drei Wochen zeichnen die Stadt- und die Kreisverwaltung die Gewinner dann mit Preisen von lokalen Sponsoren aus. Außerdem können die Stadtradler über einen Mängelmelder Schlaglöcher, Hindernisse, schlechte Radwege oder unleserliche Verkehrsschilder online mitteilen.

Beruflich und privat das Auto stehenlassen

Bislang haben sich in Göttingen etwa 70 Teams für das „Stadtradeln“ angemeldet. Auch mehr als zehn Kommunalpolitiker wollen aufs Rad umsteigen. Die weltweite Kampagne „Stadtradeln“ startet in diesem Jahr bereits in die zwölfte Runde.

Im vergangenen Jahr haben nach Angaben des Klima-Bündnisses fast 300 000 Radfahrer aus 885 Kommunen mehr als 59 Millionen Kilometer zurückgelegt. njb

Authored by: Blick Redaktion