Göttinger Einrichtungen erhalten Spenden
Frohe Gesichter bei der Scheckübergabe, (von li.): Sigrun Traupe, Barbara Möllmann (Kimbu), Nils-Daniel Vogt, Bärbel Matthis (Elternhaus), Kerstin Mollenhauer, Dagmar Hildebrandt-Linne, Dieter Brinkmann und Otfried Gericke (Elternhilfe).

Göttinger Einrichtungen erhalten Spenden

Sehr groß war die Freude im Göttinger Elternhaus. Der Verein Elternhilfe für das krebskranke Kind sowie der im selben Gebäude ansässige häusliche Kinderkrankenpflegedienst „Kimbu“ erhielten zusammen eine finanzielle Zuwendung über 25 000 Euro. Das Geld ist eine Spende und geht je zur Hälfte an die beiden Einrichtungen. Es stammt von Personen, die beim diesjährigen „Herrenabend“ in Harriehausen (Landkreis Northeim) ein Herz für Kinder und ihre Familien zeigten. „Seit fast 30 Jahren laden wir einmal im Jahr rund 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu unserem Herrenabend ein“, erklärte der Organisator und Sprecher der Initiative, Dieter Brinkmann.

Anliegen beim „Herrenabend“ (zu dem auch Frauen willkommen sind) sei es, eine Plattform zu schaffen, auf der Menschen zusammenkommen und sich austauschen“, erläuterte Brinkmann weiter. Ebenfalls dazu eingeladen werden prominente Personen, die aus ihrem Leben berichten. So kamen bislang unter anderem die Politiker David McAllister und Christian Wulff, der ehemalige Boxer Henry Maske und der Unternehmer Dirk Rossmann in „Traupes Tenne“ nach Harriehausen. In diesem Jahr konnte das Organisations-Team den Chefveranstalter des Wacken Open Air Festivals, Holger Hübner, gewinnen. „Er engagiert sich für die Früherkennung und Behandlung von Krebs, indem er zum Open Air eine Typisierungsaktion ins Leben gerufen hat“, so Brinkmann. Gemeinsam mit Sigrun Traupe und Nils-Daniel Vogt übergab er die Schecks an die Verantwortlichen der Elternhilfe und der gemeinnützigen GmbH Kimbu.

Allen Spendern gehe es darum, die Welt „etwas heller zu machen“, sagte Brinkmann. Dabei stehe beim Herrenabend aber nicht das Einsammeln von Geldspenden im Vordergrund. „Die Teilnehmer wissen, dass es hilfebedürftige Menschen gibt und wollen helfen“, verdeutlichte er. Sigrun Traupe ergänzte: „Die Arbeit, die vom Elternhaus und von Kimbu geleistet wird, wird wertgeschätzt.“ mei

Authored by: Blick Redaktion