Fußballcamp gestartet
ußballcamp“: der erste Tag mit Ex-Fußballprofi Karsten Surmann.

Fußballcamp gestartet

Das erste „BOLZPLATZHELDEN Fußballcamp“ unter der Anleitung des ehemaligen Profifußballers Karsten Surmann hat am Montag begonnen. 36 Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis 13 Jahren kicken fünf Tage lang auf der Sportanlage des SC Rosdorf am Flüthedamm.

Die Nachwuchsfußballer dribbeln bei Sonnenschein über den Rasen, passen sich zu, schießen auf das Tor. Auf der Sportanlage des SC Rosdorf herrscht buntes Treiben. Dann ertönen zwei Pfiffe aus der Pfeife von Karsten Surmann. Der Leiter einer eigenen Fußballschule und ehemalige Spieler von Hannover 96 gibt hier, bei der ersten Auflage des „BOLZPLATZHELDEN Fußballcamps“, unterstützt vom Energieversorger EAM, den Ton an. Nach nur wenigen Augenblicken stehen die Kinder, die kurz zuvor mit Trikots, Hosen und Stutzen eingekleidet wurden, im Kreis gesammelt um Surmann. Die Bälle liegen von den Kindern akkurat aufgereiht auf dem Rasen. „Habt ihr Bock?“, fragt der Trainer. „Ja!“, rufen ihm die Camp-Teilnehmer entgegen.

Acht Trainingseinheiten stehen bis Freitag, 9. August, auf dem Programm. „Ihr werdet mehr trainieren als jede Bundesligamannschaft in dieser Woche“, witzelt Surmann, der den Nachwuchsfußballern nach einer kurzen Begrüßung erläutert, worauf es beim Fußball ankommt: „Wichtig sind Disziplin, Fairness und der Respekt untereinander.“ Im Anschluss werden entsprechend der Altersklassen die Trainingsgruppen eingeteilt.

Unterstützt wird der 59-Jährige von Carsten Kruse, der mit seinem damaligen Mitspieler Surmann und Hannover 96 im Jahr 1992 den DFB-Pokal gewann, sowie von Roland Borrmann, Trainer beim OSC Vellmar aus Hessen. Ein eingespieltes Team: „Carsten ist schon seit zehn Jahren bei mir in der Fußballschule“, berichtet Surmann.

„In erster Linie wollen wir den Kindern natürlich Spaß am Fußball vermitteln. Jeder Trainer hat jetzt zu Beginn seine Trainingsgruppe, und dann schauen wir, was mit den Kindern machbar ist“, sagt Surmann, ehe die erste Trainingseinheit im „BOLZPLATZHELDEN Fußballcamp“ beginnt. „Wir fangen mit leichten Übungen an, Aufgalopp, Pass- und Laufspielen, und steigern dann die Anforderungen. Wenn man eine Gruppe hat, in der viele im Verein spielen, geht das selbstverständlich etwas schneller“, so der Trainer. Nach jeder Trainingseinheit übernehmen die drei Trainer eine andere Gruppe. „Das machen wir unter anderem auch, damit wir nach dem ersten Tag schon alle Kinder mit Namen ansprechen können.“

Für jedes Training sei geplant, dass die Kinder mit- und gegeneinander spielen. „Außerdem steht Zweikampfschulung, eins gegen eins, zwei gegen zwei auf dem Trainingsplan, oder wir machen Übungen zur Koordination“, erläutert der Trainer und zeigt auf Ringe, Reifen, Stangen und Leitern, die einsatzbereit auf dem Rasen liegen.

„Wenn man am Ende der Woche in die glücklichen Gesichter schaut, ist das Belohnung genug. Die Kinder saugen hier viel auf. Ihre Vereinstrainer kennen sie schon jahrelang, jetzt kommen mal drei andere und haben eine andere Ansprache“, so der ehemalige Profifußballer, der mit seiner Fußballschule europaweit unterwegs ist.

Am Donnerstag bestreiten die Teilnehmer noch ein Turnier, ehe das abschließende Grillen mit den Eltern ansteht. Nach den acht geplanten Trainingseinheiten und dem Turnier werde jedes Kind „etwas stärker“ sein, sagt Surmann voraus – kleine Bolzplatzhelden. fdo

Authored by: Blick Redaktion