Heinrichs Naturwerkstatt
An der Heinrich-Böll-Schule ist die schuleigene Imkerei eröffnet worden. Vorn: Marcel, Luise und Marisa engagieren sich in „Heinrichs Naturwerkstatt“.

Heinrichs Naturwerkstatt

„Heinrichs Gold“ heißt er – der erste Honig, den die Schüler der Heinrich-Böll-Schule geerntet haben. Die Kinder und Jugendlichen haben ihre eigene Imkerei eröffnet. Nach einem Jahr Vorbereitungszeit veranstalteten sie im Forum ihrer Schule eine Feier, bei der Körbe mit Honig, Wachskerzen und Saattüten an alle Klassen verteilt wurden – und an alle anderen, die das Projekt ermöglicht haben.

Die Eröffnungsfeier bestand vor allem aus Dankesbekundungen – von Lehrern für Schüler, von Schülern für Lehrer, von Schülern und Lehrern für Sponsoren. Lehrer Berthold Graff führte durch die Feier, bei der die Schüler auch unter Regie von Lehrerin Kerstin Herbold-Plaisir Lieder sangen und Geschenkkörbe verteilten. Auch Schulleiterin Martina Kolbe-Schwettmann sagte einige Sätze über die Wichtigkeit des Projekts – für die Schüler und für die Umwelt. Die eigene Imkerei biete den Schülern die Möglichkeit zum Lernen, sei aber auch ein Stück Umweltschutz, betonte Kolbe-Schwettmann.

Vor einem Jahr nahm das Imkereiprojekt an der Heinrich-Böll-Schule seinen Anfang: Der Rewe-Markt an der Karl-Methe-Straße spendete aus Pfandbons seiner Kunden 3000 Euro. Ein Teil dieses Geldes wurde in eine neue Schaukel investiert – mit dem Rest bauten die Schüler ihre Imkerei auf.

Als Ehrengäste waren deshalb am Mittwoch Heide Hahn, Susanne Schumacher und Axel Hüsing vom Rewe-Markt in der Schule und wurden von den Schülern mit lautstarkem Applaus bedacht. ytk

Authored by: Blick Redaktion